
SPI - Serielles Programmier-Interface Der Programm- und Datenspeicher in Motorsteuergeräten ist schon seit langer Zeit als programmierbarer Baustein ausgeführt. Seit diese Bausteine auch im eingebauten Zustand gelöscht werden können, gehen immer mehr Fahrzeughersteller dazu über, zusätzlich zur Analyse und Fehlererkennung auch eine Möglichkeit zum Neuladen des Programm- bzw. Dateninhaltes des Steuergerätes zur Verfügung zu stellen. Fahrzeughersteller können so Erkenntnisse, die nach dem Start der Produktion gewonnen werden, in bereits ausgelieferte Fahrzeuge einfließen lassen. Über diese Schnittstelle kann nun der Tuner einen modifizierten Datenstand in das Steuergerät laden, ohne wie bisher mechanische Arbeiten am Steuergerät durchführen zu müssen. Keine Demontage des Steuergerätes nötig Kürzere Wartezeit für den Kunden Spurenlose Rückrüstung beim Fahrzeugverkauf möglich Aber alles praktische hat auch Nachteile: Nicht alle Steuergeräte erlauben das Auslesen über die diese Serviceschnittstelle. Ein Tuning-File kann bei der Inspektion versehentlich überschrieben werden. Keine Simulation, daher nur bedingt zur Entwicklung geeignet Fahrzeug ist erforderlich, Steuergerät alleine ist problematisch. Diese Entwicklung wurde in Zusammenarbeit mit der englischen Firma Superchips durchgeführt, die mit einem ähnlichen System Ihre eigenen Tuning-Files anbietet. Wenn Sie jedoch Ihre eigenen Datenstände seriell laden wollen, können wir Ihnen mit dem EVC-SPI-System ein eigenständiges Programm zum seriellen lesen und schreiben von Motorsteuergeräten anbieten. Außer der Software, einer Adapterbox und einem Anschlusskabel braucht man ein Kundenmodul (SPI130/ SPI230), um ein Steuergerät zu programmieren. Dieses Kunden-Modul wird beim ersten Ladevorgang fest mit der Fahrgestellnummer des Fahrzeugs verbunden. Das hat zur Folge, das man dieses Fahrzeug beliebig oft neu laden kann, aber für das nächste Fahrzeug ein neues Kundenmodul braucht. Durch dieses Lizenzierungsverfahren kann der Preis für die Grundausstattung sehr günstig gehalten und trotzdem die Weiterentwicklung für andere Fahrzeugtypen sichergestellt werden. Abhängig vom Steuergerät haben die ausgelesenen Dateien bzw. die zur Programmierung erforderlichen Tuningdateien nicht die gleiche Länge wie das Eprom. Ausserdem muß in die Tuningdatei eine Identifikation eingefügt werden. Beides hat zur Folge, das der Checksummenabgleich teilweise nur mit WinOLS durchgeführt werden kann. Voraussetzungen zum Betrieb von SPI: Betriebssystem: Win98, WinME, Win2000, WinXP Schnittstellen: Parallel, Seriell und USB ( Adapter SPI105 funktioniert nicht bei allen Fahrzeugen ) Verschlüsselung (SPI200 / SPI230): Mit Hilfe des mitgelieferten Kodierprogrammes und einer Schlüsseldatei können Sie verschlüsselte Tuningfiles erzeugen und zusammen mit kodierten Kundenmodulen an Ihre Händler verschicken. Dadurch ist Ihr Know-How geschützt und Sie haben eine Kontrolle über die Anzahl der getunten Fahrzeuge.
